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PFIFF ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der bundesweiten Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördertes Projekt.logo_der_inqa.jpg
 
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Das Ziel


Im Rahmen von PFIFF werden Maßnahmen erarbeitet, die zum Erhalt und zur Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit von (insbesondere älteren) Beschäftigten beitragen. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass im Alter gelegentlich nachlassende kognitive Funktionen (insbesondere Kontrollfunktionen) durch verschiedene Maßnahmen im Bereich Arbeit und Gesundheitsverhalten/Lebensstil positiv beeinflusst werden können.

Ausgangspunkt ist eine modellhafte Untersuchung zu altersbegleitenden Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit mit Hilfe von Verhaltensdaten und Messung der Hirnaktivität (durch EEG-Messungen). Hierbei werden schwerpunktmäßig die sog. kognitiven Kontrollfunktionen in den Blick genommen, welche im Alter am ehesten nachlassen. 

Des Weiteren wird untersucht, ob und inwieweit verschiedene Faktoren wie Lebensstil (z.B. Ernährung, Rauchen), Arbeitsplatzmerkmale (Zeitdruck, selbst- oder fremdbestimmte Arbeit) und die Art, mit Stress umzugehen, die Kontrollfunktionen beeinflussen. Es wird hierbei vermutet, dass weniger das kalendarische Alter, als vielmehr die genannten Faktoren die Kontrollfunktionen negativ beeinflussen. Es könnte also sein, dass nicht das Lebensalter, sondern ungünstige Faktoren das Gehirn und seine wichtigsten Funktionen schneller altern lassen. Diese Faktoren lassen sich im Gegensatz zum Alter häufig beeinflussen. Die unterschiedliche Einwirkung der genannten Einflussfaktoren könnte auch der Grund für die großen Unterschiede in der kognitiven Kompetenz Älterer sein.

Wir haben bei Arbeitnehmern der Adam Opel GmbH mit Hilfe einer neurophysiologischen Untersuchung Aspekte der fluiden Intelligenz  untersucht, um uns dann die Faktoren Arbeitssituation, Fitness, Ernährung, Stresskompetenz sowie Alter und deren Einfluss auf die geistige Fitness anzuschauen. Auf diese Weise wollen wir neues Wissen über diese Einflussfaktoren gewinnen und können somit gezielte Empfehlungen zum einen

  • für eine bessere Arbeitsplatzgestaltung und zum anderen
  • für die Verbesserung der persönlichen Lebensführung („brain food", körperliches Training) und der Stressbewältigungsfähigkeiterarbeiten sowie ein
  • mentales Training einbeziehen, das die „grauen Zellen" erhält und fördert.