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PFIFF ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der bundesweiten Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördertes Projekt.logo_der_inqa.jpg
 
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Der Erwerb und die Vermittlung beruflichen Wissens konzentrieren sich schon lange nicht mehr nur auf die Phase vor dem Berufseintritt und auf die Förderung junger Mitarbeiter, sondern beinhalten zudem regelmäßige Schulungs- und Förderungsangebote für alle Altersgruppen. Studien aus dem Jahre 2000 belegen jedoch, dass in der Altersklasse der 50-64-jährigen lediglich 18 % an beruflichen Förderungsmaßnahmen teilgenommen haben, von den 19-34-jährigen aber bereits 31 %. Dabei sind die älteren Mitarbeiter bei weitem keine Minderheit in Bezug auf die Gesamtzahl der Erwerbsfähigen; schon heute machen die Gruppe der 45 bis 54-jährigen einen Anteil von 18% und die der 55 bis 64-jährigen einen von 19 % aus. Langzeitstudien prognostizieren auf Grund des demografischen Umbruchs sogar ein starkes Wachstum des Anteils der über 50-Jährigen Erwerbstätigen bis zum Jahre 2020.

Außerdem besteht kein linearer Zusammenhang zwischen voranschreitendem Alter und einer Minderung der Erwerbsfähigkeit, denn „statistisch gesehen treten gravierende gesundheitsbedingte Altersprobleme erst jenseits des 80.Lebensjahres auf". Bestehende Vorurteile gegenüber der älter werdenden Belegschaft verlieren demnach an Relevanz. Sehen Sie es also als Ihre Verpflichtung als Unternehmensführung an, den Fokus in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verstärkt auch auf die Gruppe der älteren Arbeitnehmer zu legen. Für die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens ist es angesichts der demografischen Entwicklungen unerlässlich, dass besonders die älteren Mitarbeiter fort- und weitergebildet werden, da diese in den kommenden Jahren immer stärker vertreten sein werden.

Die im Folgenden angeführten Maßnahmen für die Weiterbildung älterer Arbeitnehmer können problemlos auch bei der Trainingsgestaltung aller Altersschichten eingebunden werden, um ein kontinuierliches Motivationsangebot zu schaffen. Konzentrieren Sie sich vor allem darauf, dass die Inhalte über reine Anpassungsfortbildungen hinausgehen und Ihre Mitarbeiter nicht nur auf beruflicher Ebene weitergebildet werden, sondern darüber hinaus neue Handlungsperspektiven für die Meisterung alltäglicher Situationen an die Hand bekommen.


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